Communityaufbau auf Instagram - so schaffst du langfristiges Engagement

Das tolle Produkt, die großartige Dienstleistung oder eine Initiative mit Mehrwert - all das sind Beispiele für Projekte, die du bei Instagram einem möglichst breiten Publikum vorstellen möchtest. Um dabei den gewünschten Erfolg zu haben, sind deine Follower bei Instagram die erste Anlaufstation. Aber Follower kommen nicht von allein und der Fehler, den viele Anfänger bei Instagram machen, ist: Sie ignorieren, dass ein soziales Netzwerk wie Instagram von Interaktion lebt. Die Gemeinschaft der Instagramer belohnt sich für gelungene Posts mit Likes, freundlichen Kommentaren und gegenseitigen Abonnements der individuellen Profile. Wie du deinen eigenen Communityaufbau auf Instagram vorantreibst und Follower gewinnst, erklären wir dir in diesem Beitrag ebenso wie die Diskussion um gekaufte Follower.

Die Perspektive wechseln, um erste Follower bei Instagram anzuziehen

Die ersten Schritte sind gemacht und dein neuer Instagram-Account ist eingerichtet. Perfekt! Nun, wo alles vorbereitet ist, fragst du dich aber sicher, wie du eigentlich starten sollst und wie nun Leben in deine neue Community kommt.

Du bist neu bei Instagram und das bedeutet: Du besuchst eine öffentliche Online-Party, auf der du so ziemlich niemanden kennst. Es liegt also an dir selbst, neue Bekanntschaften zu finden und Freundschaften zu schließen. Aus diesem Kreis ergibt sich dann schnell der Schneeball-Effekt: Du wirst vorgestellt und weiterempfohlen, dein Profil bei Instagram vergrößert seine Reichweite. Doch Instagram ist eben nicht Facebook, bei denen der Freundeskreis aus der realen Welt im Mittelpunkt steht. Instagram lebt von Interaktion. Auf der Plattform vernetzten sich Menschen, die gemeinsame Interessen und Vorlieben haben. Angewandt auf den Vergleich mit einer Party folgt für dich daraus: Suche gezielt nach Gemeinsamkeiten und beginne das Gespräche darüber. Trägt da jemand die Sneaker, die du auch magst? Wippt dort jemand ebenso wie du mit dem Kopf zur gleichen Lieblingsmusik? Und auch wenn es dir widerstrebt: Steht da wer relativ allein in der Ecke und freut sich deshalb doppelt, wenn er oder sie angesprochen wird? Für den Communityaufbau auf Instagram gilt deshalb: Überwinde deine eventuelle Schüchternheit und werde aktiv. Ein einfacher Plan dafür geht so:

  • Suche nach Hashtags, die du selbst benutzt.
  • Vergebe Likes aka Herzchen bei den gefundenen Posts, die dir gefallen.
  • Kommentiere mit Komplimenten.
  • Zeige deine Anerkennung und werde Follower von Profilen, die zu deinem Projekt passen.

Du wirst erstaunt sein, wie schnell dein Einsatz goutiert wird und dein Instagram-Account die ersten Follower generiert - vorausgesetzt natürlich, dass auch auf deinem Profil attraktiver Content existiert.

Engagement ist der Schlüsselfaktor für den Communityaufbau auf Instagram

Wenn du die Instagram-Geschichte verfolgt hast, weisst du, dass das Netzwerk zwar heute zum Facebook-Konzern gehört, aber dort dennoch ganz andere (ungeschriebene) Regeln für das Miteinander gelten. Den Nutzern von Instagram ist es grundsätzlich egal, ob du dort privat oder mit einem Business Account unterwegs sind. Es sind überwiegend jüngere Menschen bis 35 Jahre, die Instagram zu ihrem bevorzugten Social-Media-Kanal machen. Die ungeschriebenen Regeln bei Instagram beinhalten ein freundliches, positives Miteinander, ausgedrückt in Interaktion. Dort setzt du an, es geht um organische Reichweite beim Aufbau der Community. Denn auch die anderen Instagramer gucken genau, auf welche Reaktionen ihre Posts stoßen. Die sogenannte Engagement-Rate ist bei Instagram wesentlich aufschlussreicher als die pure Zahl von Followern. Instagram macht es durch sein Format wirklich einfach, Engagement zu zeigen. Andersherum gibt es relativ simple Methoden, mit denen du Engagement für deine Posts anregst.

Probiere doch mal diese Tricks aus:

  • Stelle Fragen im Text zu deinen Posts: Wie gefällt euch mein neues Projekt? Was fehlt euch in meiner Sparte? Eine Frage - und mag sie noch so abwegig scheinen - regt zu Antworten an, Interaktion hat begonnen.
  • Bau einen Call-To-Action in deine Posts ein. Fordere die Betrachter deiner Posts dazu auf, sich über den Link in deiner Bio näher mit dir zu beschäftigen. Dadurch wird die Interaktion nachhaltiger.
  • Nimm Kommentare zu deinen Posts ernst und beantworte sie, jeden einzeln und nicht mit Copy-Paste. Erneut gilt: Sobald sich der andere geschmeichelt fühlt und verstanden, stehen die Chancen gut, dass du einen Follower gewinnst.

Engagement-Rate bei Instagram berechnen

Es ist Zeit für einen kleinen Exkurs in die Welt der Statistik im Zusammenhang mit Instagram. Fachleute berechnen die Engagement-Rate nach einer Formel, die du auf deinen eigenen Account ebenso anwenden kannst wie auf die Profile von Mitbewerbern. Dazu gehst du so vor, um einen realistischen Durchschnittswerts zu erhalten:

  1. Du zählst die Zahl der Interaktionen (Herzchen und Kommentare) zu den letzten zehn Posts eines Instagram-Accounts.
  2. Diese addierte Summe teilst du durch die Nummer der Follower des Instagram-Profils.
  3. Jetzt noch mit hundert multiplizieren und du hast die Engagement-Rate.

Die Beispielrechnung lautet also: 77 Aktionen während der letzten zehn Posts bei 1000 Followern: 77 durch 1000 gleich 0,077. Diese 0,077 mal 100 ergibt 7,7 und damit eine ordentliche Engagement-Rate.

Prinzipiell zeigt sich bei kleineren Follower-Zahlen eine höhere Engagement-Rate. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass bei Accounts mit vielen Followern längst nicht mehr alle aktiv sind. Wenn es dir gelingt, anfangs bei Instagram die Engagement-Rate über fünf Prozent zu halten, bist du auf dem richtigen Weg. Die internen Analysetools helfen dir dabei, den Überblick zu behalten.

Eine zweite Formel, die Profis bei Instagram gerne zitieren, lautet: 5-3-1. Dahinter steckt die Erfahrung, dass ein neuer Follower bei Instagram dann passiert, wenn du dessen Posts fünfmal geliked und dreimal kommentiert hast. Das bleibt ein Annäherungswert - aber er dokumentiert deutlich, dass du selbst Interaktion zeigen solltest, um eine Community aufzubauen.

Turbo-Start durch Budget für den Communityaufbau

Wer willens und in der Lage ist, Geld für den Aufbau seiner Community bei Instagram in die Hand zu nehmen, hat dazu mehrere Optionen. Du kannst:

  • Werbung bei Instagram selbst schalten und Posts promoten.
  • Instagram-Influencer engagieren, die dir mit ihrer Reichweite neue Follower bescheren.
  • Crossmedial denken und auf anderen Social-Media-Kanälen bezahlte Werbung für deinen Instagram-Account machen.
  • Berater engagieren oder weitere Tools abonnieren, um tiefer in die Analyse einzusteigen.

Selbstverständlich kannst du auch ein Budget für die Erstellung von hochwertigen Inhalten reservieren. Das macht etwa für Produktfotos Sinn, die du über längere Zeit verwendest. Für deinen täglichen Instagram-Post aber ist Engagement noch viel wichtiger und damit kommen wir zu dem heiß diskutierten Thema gekaufter Follower.

Follower kaufen bei Instagram: Gibt es überhaupt Argumente dafür?

Die einfache Suche bei Google nach "Instagram Follower kaufen" ergibt deutschsprachig 1,5 Millionen Ergebnisse und englischsprachig "Instagram Follower Buy" liefert fast fünf Millionen Hits. 100 Instagram-Follower kosten bei den einschlägigen Plattformen derzeit etwa 3 US-Dollar und bei größeren Mengen werden großzügige Rabatte eingeräumt. Likes und Kommentare müssen üblicherweise separat dazu gekauft werden. Eins muss man diesen Händlern lassen: Sie liefern. Die Versprechen, schnell und zuverlässig neue Follower zu liefern, werden üblicherweise eingehalten.

Aber, und diesmal ist das ABER wirklich großgeschrieben: Was hast du von Followern, die auf gehackte oder künstlich erzeugte Instagram-Profile zurückzuführen sind? Sie kaufen nichts bei dir ein, sie interagieren nicht natürlich, sie sind oft sogar mit peinlichen Fotos bestückt. Spätestens dann, wenn ein Mitbewerber oder der Algorithmus von Instagram dir in Sachen gekaufte Follower auf die Schliche kommt, hat sich die vermeintlich gute Idee ins Gegenteil, also Anti-Werbung, umgekehrt. Dein Business Account wird im schlimmsten Fall gesperrt oder öffentlich von anderen Instagramern verspottet.

Bei Instagram punktest du mittel- und langfristig nur durch organische Reichweite mit echten Followern. Alles andere ist Humbug. Du möchtest deine Zielgruppe erreichen und die sitzt wahrscheinlich nicht in China oder Indien. Die Engagement-Rate ist für dich der Anhaltspunkt und es nutzt nichts, mit Fake-Followern zu hantieren. Instagram hält nichts von Angebern, Instagram basiert auf einer gewissen Ehrlichkeit, denk doch nur an den populären Hashtag #nofilter. Mit gekauften Followern steht deine Glaubwürdigkeit auf dem Spiel und die ist bei Instagram ein wertvolles Gut.

Aller Anfang ist schwer - doch es wird sich auszahlen für deinen Communityaufbau auf Instagram

Fassen wir uns kurz: Community ist King bei Instagram und die Netiquette bei diesem sozialen Netzwerk hat ihre eigenen ungeschriebenen Regeln. Die Tür zu organischem, nachhaltigem Wachstum deiner Reichweite öffnet sich durch eine smarte Kombination von attraktiven Inhalten und deiner Bereitschaft, Engagement in beide Richtungen zu betreiben. So funktioniert der nachhaltige Communityaufbau auf Instagram. Wie du deine individuelle Instagram-Formel definierst und perfektionierst, ist schon bald Thema hier im Blog.

Stay tuned!

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