5 Funktionen für bessere Facebook-Gruppen

Facebook-Gruppen sind so interessant wie nie. Mark Zuckerberg scheint die Fehler seines Social Media Giganten eingesehen zu haben und will Facebook von einer Plattform, die jeden massiv mit Werbung von Seiten befeuert, wieder zurück zu etwas Persönlicherem entwickeln. Eine Folge dessen ist, dass die Reichweite von Freunden und eben auch Gruppen gegenüber der von Seiten deutlich erhöht wurde. Ein guter Anlass, um sich mit den fünf wichtigsten Funktionen für bessere Facebook-Gruppen auseinanderzusetzen, um das Maximum aus deiner Community herauszuholen.

Tags

Genauso, wie Seiten in bestimmte Themenbereiche eingeteilt werden können, ist eine solche Einteilung auch innerhalb von Facebook-Gruppen möglich. Das Werkzeug der Wahl sind hierfür die Tags, also Markierungen, mit denen die gesamte Gruppe verbunden wird. 

Die Markierungen dienen zwei Funktionen:

  • Thematisches Einordnen der Gruppe für neue Besucher
  • Empfehlungen weiterer Gruppen ähnlicher Themengebiete

Wird eine Markierung von einem User angeklickt, erscheinen weitere Gruppenempfehlungen in Form einer Liste. Diese Liste wird auf Basis von den besagten Markierungen erstellt und anhand von Freunden, welche in entsprechenden Gruppen angemeldet sind.

Auf den ersten Blick scheint das Anbringen einer Markierung also bestenfalls zweitrangig. Wenn ein User einer ähnlichen Gruppe allerdings auf die Markierung klickt, kann die eigene Gruppe nur empfohlen werden, wenn man selbst auch diese Markierung angegeben hat. Letztendlich funktionieren die Tags also in beide Richtungen und helfen auch, die eigene Gruppe zu vergrößern.

Da die Funktion noch verhältnismäßig wenig genutzt wird, ist ihre Implementierung umso wichtiger. Womöglich kannst du so als einer der ersten davon profitieren. Derzeit sind die Gruppenmitgliedschaften von Freunden allerdings noch ein relevanterer Faktor für Gruppenempfehlungen.

Du kannst in den Gruppeneinstellungen deiner jeweiligen Gruppen die Option "Tags" finden. Dort trägst du einfach Wörter ein, die thematisch zu deiner Gruppe passen, um die Markierungsfunktion zu nutzen.

Verlinkung zu anderen Gruppen

Neben den automatischen Empfehlungen, ist es aber auch möglich, selbst andere Gruppen in der eigenen Gruppe zu empfehlen. Die Verknüpfung bzw. Verlinkung mehrerer Facebook-Gruppen macht es möglich. Der offensichtliche Vorteil hierbei ist, dass beide Gruppen davon profitieren, viel mehr Personen ähnlicher Zielgruppe auf einfache, passive Weise zu erreichen. Außerdem bietest du so deinen Gruppenmitgliedern einen direkten Mehrwert, indem du ihnen Gruppen empfiehlst, die höchstwahrscheinlich ebenfalls für sie interessant sind. 

Alle Verknüpfungsfunktionen findest du innerhalb deiner eigenen Facebook-Gruppe unter dem Button "... Mehr". Dort können sowohl neue Gruppen direkt als verknüpfte Gruppen erstellt, als auch bestehende Gruppen miteinander verknüpft werden.

Statistiken

Neben den Facebook-Seiten sind Statistiken auch für die Facebook-Gruppen interessant. Besonders als Tool, um weitere Maßnahmen einzuleiten, sind die Statistiken hilfreich, da sie Aufschluss über die Zusammensetzung der Nutzer und deren Verhalten innerhalb der Gruppe geben. Die Statistiken stehen allerdings nicht direkt bei Gruppenstart zur Verfügung, sondern erst, wenn ein gewisses Aktivitätsniveau in der Gruppe erreicht wurde. Der Statistik- oder Insights-Tab ist links zusammen mit allen anderen Tabs auffindbar, sobald man sich in der Gruppe befindet. Einsicht hat allerdings ausschließlich der Administrator der Gruppe. Die Statistiken geben direkten Aufschluss über folgende Daten:

  • Wachstum
  • Aktivitäten
  • Mitgliederdetails

Wachstum

Der Wachstums-Tab beinhaltet Daten hinsichtlich der Mitglieder, die über die Zeit der Gruppe beigetreten sind. Somit erhältst du Aufschluss darüber, ob deine Gruppe von der passenden Zielgruppe gefunden wird und ob ihre Präsentation auch für Nichtmitglieder bereits attraktiv genug wirkt, um eine Beitrittsanfrage zu stellen. Natürlich solltest du ein konstantes Wachstum anstreben. Zusätzlich kannst du einsehen, welche Anfragen von Benutzern du abgelehnt hast, sodass sie der Gruppe nicht beitreten konnten.

Aktivitäten

Im Aktivitäten-Tab ist die Zahl der Beiträge und Kommentare zu finden. Zusätzlich finden sich Informationen bezüglich der Uhrzeiten, zu denen die Gruppe am aktivsten ist und wie viele User aktiv bzw. inaktiv sind. All das macht es einfacher, eigene Beiträge innerhalb der Gruppe entsprechend der Gruppennutzer zu terminieren, um möglichst viele Nutzer direkt zu erreichen.

Mitgliederdetails

Der Tab Mitgliederdetails ist für demografische Daten der Gruppenmitglieder vorgesehen. Geschlecht, Alter, Wohnort und deren Verhältnis bzw. Zusammensetzung geben Aufschluss über die Zielgruppe der Mitglieder. Alles in allem sind die Statistiken ein wichtiges Tool, um relevantere Beiträge zu besseren Zeitpunkten zu veröffentlichen.

Gruppen-Posts vorausplanen

Die gewonnenen Daten aus den Statistiken können dank einem weiteren Tool noch besser genutzt werden. Du kannst so viele Beiträge vorfertigen, wie du willst und deren automatische Veröffentlichung dann terminieren. So ist es möglich immer zu den effizientesten Zeiten regelmäßig Posts zu veröffentlichen. Ein weiter Vorteil ist die letztendliche Zeitersparnis, da du diverse Beiträge in einer Sitzung auf einmal vorbereiten kannst und so mit einem Mal einen gesamten Zeitraum abgedeckt hast. Du kannst somit zu festen Zeiten Content vorproduzieren und sparst dir später die nötige Anwesenheit an einem Endgerät, um deinen Beitrag zu veröffentlichen und kannst dich derweil anderen Dingen widmen. Nutzbar ist die Funktion, indem im verfassten Beitrag vor der Veröffentlichung statt "Posten" links auf das Uhren-Icon geklickt wird. Dort kannst du das Datum der Veröffentlichung auswählen, an dem der Beitrag automatisch gepostet wird.

Stories in Gruppen

Ähnlich wie bei den Stories für Facebook-Seiten, ist die beliebte Funktion nun neben Veranstaltungen auch für Gruppen möglich. Erlaubt sind hier Bilder oder auch kurze Videos. Um die Funktion zu nutzen, geht man einfach mit dem Smartphone in seine Gruppe und drückt dort auf "Story erstellen". Die Kamera öffnet sich und du kannst direkt loslegen. Stories sind besonders interessant, um einem aktuellen Anlass oder einer Gegebenheit über Gruppenbeiträge hinweg Aufmerksamkeit zu verschaffen. Da sie zusammen mit den anderen Stories direkt oben auf der Startseite erscheinen, muss nicht erst durch die Startseite gescrollt werden, um sie zu finden. Außerdem geben sie einen schnellen, unkomplizierten und direkten Einblick in Veranstaltungen, zeigen neue Produkte oder ähnliches. Wesentlich persönlicher, als ein rein textlicher Beitrag. Umso interessanter ist, dass auch Live-Broadcasting über die Stories möglich ist, was eine noch größere Aufmerksamkeit zur Folge hat.

Zusammenfassung

Gruppen sind nach wie vor ein fester Teil von Facebook, besonders für spezielle Interessensgruppen und direkteren Austausch zwischen Mitgliedern. Im Gegensatz zu Seiten dürfen die Mitglieder selbst uneingeschränkt Beiträge veröffentlichen und sich innerhalb der Gruppenregeln frei zu dem Thema austauschen. Um möglichst viel erwünschte Eigendynamik zu erzeugen, sollten alle fünf der vorgestellten Funktionen für bessere Facebook-Gruppen genutzt werden. Damit wird dir im laufende Betrieb deiner Community die Arbeit deutlich erleichtert.  Damit du als Gruppenadministrator das Potential voll ausschöpfst, solltest du zudem auch die wichtigsten Grundfunktionen von Facebook-Gruppen kennen und nutzen.  Deiner erfolgreichen Community wird somit weiter der Weg geebnet!

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